Bürgermeisterkandidatin Mechthild Scholz

Röthenbach a.d. Pegnitz: Kommunalwahlkampf zwischen Krisenstimmung und dem Wunsch nach mehr Miteinander

RÖTHENBACH – Globale Krisen, wirtschaftliche Sorgen, hohe Preise: Was auf Bundes- und Weltpolitik-Ebene passiert, prägt inzwischen auch Gespräche am Infostand in Röthenbach a.d. Pegnitz. Wer heute im Kommunalwahlkampf unterwegs ist, merkt schnell: Viele Menschen beschäftigen nicht nur klassische Rathaus-Themen wie Kinderbetreuung, Wohnen oder Infrastruktur – sondern auch ein Gefühl von Erschöpfung und Frust.
„Ich höre in vielen Gesprächen: Eigentlich hatte ich immer eine gewisse Nähe zu einer Partei – aber gerade fehlt mir die Lust, überhaupt konkret zu wählen“, sagt Mechthild Scholz, Bürgermeisterkandidatin in Röthenbach. Auf Veranstaltungen und an Wahlständen habe sie in den vergangenen Wochen viele Gespräche geführt – nicht nur in der Stadt, sondern auch im Umland. Dabei wiederholt sich ein Eindruck: Politikverdrossenheit entsteht oft weniger aus Desinteresse, sondern aus Enttäuschung über den Ton und den Stil der Politik.
Scholz kann verstehen, dass die Menschen frustriert sind – was aber nicht dazu führen darf, dass man nicht mehr wählen geht oder die Partei wählt, die zwar Alternativen verspricht, aber die Menschenwürde mit Füßen tritt.

Worum geht es eigentlich – um Lösungen oder ums Punkten?“

Scholz beschreibt, was ihr Bürgerinnen und Bürger schildern: zu viel Selbstdarstellung, zu wenig gemeinsames Lösen. „Ein Grund, den mir Menschen nennen, ist: Viele Politiker hätten vor allem die eigene Partei im Fokus. Statt zusammen demokratisch Mehrheiten für Lösungen zu suchen, geht es oft darum, wer am Ende damit ‘punkten’ kann.“
Dieser Mechanismus, den viele aus den großen politischen Debatten kennen, werde auf kommunaler Ebene manchmal im Kleinen nachgespielt. „Zum Glück ist es in Röthenbach nicht so schlimm wie anderswo“, betont Scholz. „Aber sobald es um Anträge oder Abstimmungen geht, wird es schnell parteitaktisch. Dann bleiben gute Ideen auf der Strecke.

Beispiel Hallenbad: Gemeinsames Ziel – trotzdem Konkurrenz

Ein Beispiel aus dem aktuellen Wahlkampf zeige, wie schwierig Vermittlung sein kann: Der Hallenbadbau werde wieder diskutiert – und damit auch, wer sich als „Motor“ darstellen könne. Scholz sieht das kritisch: „Statt zu betonen, dass praktisch alle Parteien grundsätzlich ein Hallenbad wollen, wird manchmal so getan, als hinge alles an einzelnen Kandidaten. Fakt ist: Es ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Landkreis – und wir brauchen Zusammenarbeit, nicht Wettbewerb.“

Das zentrale Anliegen: transparente Zusammenarbeit

In Röthenbach setzt Scholz inhaltlich und im Stil einen Schwerpunkt, den sie selbst als Kern ihres Bürgermeisterverständnisses beschreibt: Teamwork statt Alleingänge. Dabei geht es ihr ausdrücklich um die Arbeitskultur: frühzeitige Infos aus der Verwaltung, Einbindung der Fraktionen, gemeinsame Prioritäten, klare Arbeitsabläufe. Genau das war z.B. beim Plan eines Kunstpavillions neben dem Rathaus nicht geschehen. Schade, wir hätten ein anderes Projekt verwirklichen können – mit Vorplanung, gemeinsamer Suche nach Ideen und dem Geld, das wir so jetzt verloren haben.

Ziel: Vertrauen zurückgewinnen – auch als Antwort auf Frust
Kommunalpolitik wirkt sich direkt auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger aus. Es ist eben nicht egal, wie gut oder schlecht „in der Stadt“ gearbeitet wird. Die Arbeit der Stadt kann politischen Frust verstärken oder auch entkräften, das muss allen Akteuren klar sein. Deshalb lieber eine friedvolle Podiumsdiskussion, als Gezänk vor all jenen, die sich danach die Hände gerieben hätten und bestätigt worden wären, dass Politik sogar vor Ort „nur noch schlimm „sei.
Wer Mechthild Scholz persönlich kennt, weiß, dass es Ihr wichtig ist, dass Bürgermeister, Stadtrat und Verwaltung selbstverständlich überparteilich gute Sacharbeit leisten und ohne viel Lärm Ergebnisse abliefern. Unsere Bürger wollen sehen, dass etwas vorangeht und über unsere Stadtprojekte und vor allem den aktuellen Stand der Umsetzung gut informiert sein, auch, um Vertrauen wieder herzustellen.

Scholz’ Profil: Zuhören, Brücken bauen, mehr Frauen in die Politik

Ihre eigenen Stärken leitet sie aus Beruf und Ehrenamt ab: Kommunikation, Teamfähigkeit, Präsenz in der Stadt „Als Sozialpädagogin habe ich gelernt: Zusammenarbeit ist keine Kür, sie ist Voraussetzung. Man muss im Gespräch bleiben, vermitteln, und Menschen zusammenbringen.“
Ein weiterer Punkt ist ihr wichtig: mehr Frauen für Kommunalpolitik zu gewinnen. „Politik wird besser, wenn mehr Perspektiven am Tisch sitzen.“ Frauen haben einen anderen Blick auf die Fragen des Lebens und andere Entscheidungskriterien als Männer – das ist eine Bereicherung für jedes Gremium.

Ein Wahlkampf, der mehr lösungsorientiert sein soll

Was bleibt nach vielen Gesprächen? Für Scholz ist es vor allem ein Auftrag an die politische Kultur. „Ich möchte den Leuten zeigen, dass überparteiliche Zusammenarbeit möglich ist – und dass davon am Ende alle profitieren. Röthenbach braucht keine Alleingänge, sondern ein starkes Team.
Und vielleicht ist genau das die Botschaft, die in Krisenzeiten wieder Vertrauen schaffen kann: weniger Inszenierung, mehr Handwerk der Demokratie – gemeinsam, konkret, vor Ort.


Ich bin Mechthild Scholz und bewerbe mich als Ihre Bürgermeisterin für unsere Stadt Röthenbach an der Pegnitz!

„Unser Zuhause, unsere Zukunft – Für ein liebenswertes Röthenbach“ – das ist mein Motto für die Kommunalwahl 2026 und darüber hinaus.

Ich wohne sehr gerne hier und habe im Laufe der Jahre Röthenbach schätzen gelernt.

Egal, ob Sie schon immer hier leben oder hierher gezogen sind, in Röthenbach können Sie sich aufgrund der sehr guten Infrastruktur und vieler netter Menschen zu Hause fühlen.

Auf der Seite www.mechthild-scholz.de erfahren Sie mehr über mich und zeitnah auch zu meinen politischen Inhalten. Wenn Sie Fragen zu meiner politischen Arbeit haben, sprechen Sie mich gerne an!

Sie erreichen mich per E-Mail an mechthild@gruene-roethenbach.de.

Sprechen Sie mich auch gerne bei meinen öffentlichen Terminen an, ich kündige sie jeweils hier an.