
Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass unsere Innenstadt wieder spürbar lebendiger wird – als Ort, an dem man gerne einkauft, sich trifft und auch im Sommer angenehm aufhält. Dazu gehört: mehr Aufenthaltsqualität, mehr Schatten, mehr Grün – damit Einkaufen wieder Erholungswert hat und unsere Stadtmitte für Jung und Alt einladend ist. Denn eine attraktive Innenstadt stärkt nicht nur das Miteinander, sondern auch Einzelhandel und Gastronomie.
Wir setzen uns deshalb im Stadtrat ein für:
• mehr modulare Grüninseln und Schattenplätze am Hubert-Munkert-Platz und rund um den Marktplatz
• weniger versiegelte Flächen und stattdessen mehr Bäume, Grünstreifen und entsiegelte Bereiche in
der Innenstadt
• ein aktives Leerstandsmanagement mit fairen Mieten und Zeit-für-Startups: neue Läden sollen
Konzepte ausprobieren können.
Seit vielen Jahren sehen wir – besonders entlang der Rückersdorfer Straße – zu wenig Entwicklung und
Leerstände. Das nehmen wir nicht einfach hin.
Mit einem langfristigen Konzept, Begrünung, gezielten Investitionen und klugen Förderprogrammen kann die Innenstadt ein lebendiger Treffpunkt für alle sein.
Wir GRÜNE wollen, das Röthenbach beim Verkehr endlich vom Reden ins Handeln kommt. Seit Februar 2023 liegt das Verkehrsgutachten mit klaren Handlungsempfehlungen vor – die Umsetzung muss jetzt priorisiert werden.
Unsere konkreten Ziele fürs Verkehrskonzept:
• Sichere, durchgängige Radwege: Lücken schließen, gefährliche Stellen entschärfen, klare Markierungen.
• Fahrradstraßen & Rad-Vorrangrouten: alltagstaugliche, schnelle und sichere Achsen durchs Stadtgebiet.
• Einbahnstraßen für Radverkehr öffnen (wo möglich): kurze Wege statt Umwege, mehr Sicherheit durch klare Regeln.
• Sicherere Schulwege: Tempo runter an Schulwegen, sichere Querungen, Schulwegpläne umsetzen.
• Bessere Abstellanlagen: moderne, sichere Fahrradstränder (z.B. am Freibadparkplatz).
• Schnelle „kleine Maßnahmen“ sofort starten: Schilder, Markierungen, Poller – oft reichen weinige Schritte.
• Umsetzung der Handlungsempfehlungen verbindlich machen: Zeitplan, Verantwortlichenkeiten, regelmäßiger Fortschrittsbericht im Stadtrat.
Wir wollen die Empfehlungen endlich umsetzen, damit der Verkehr sicherer, barrierefreier und klimafreundlicher wird.
Die Gewerbesteuer wurde kurz vor Haushaltsbeschluss 2025 deutlich nach oben korrigiert (von 20,5 Mio. € auf 30 Mio. €). das ist mit Rückblick auf die letzten Jahre sehr erfreulich – aber kein sicherer Dauerzustand.
Wir GRÜNE setzen uns dafür ein zukunftssicher mit dem Geld umzugehen:
Rücklagen bilden, um Risiken abzufedern – ein großer Teil der Einnahmen hängt an sehr wenigen Zahlern (hohe Konzentration). wenn ein großer Gewerbesteuerzahler ausfällt, können die Einnahmen – wie in anderen Städten – plötzlich stark einbrechen. Rücklagen helfen, solche Schwankungen über mehrere Jahre auszugleichen, ohne hektische Kürzungen oder neue Schulden.
Finanzielle Unabhängigkeit stärken – Weniger Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen durch eine breitere Basis an Gewerbesteuerzahlern. Mehr erfolgreiche, innovative Unternehmen ansiedeln, wirtschaftliche Vielfalt fördern, damit Röthenbach langfristig stabil finanziert ist – und Spielräume für sinnvolle Investitionen entstehen.
Der Bestand der städtischen Wohnungen und vieler Immobilien der städtischen Wohnungsbaugesellschaft weist deutliche Sanierungsrückstände auf. Das hat Folgen: Ohne zeitgemäße energetische Sanierungen bleiben die Nebenkonsten für die Mieterinnen und Mieter hoch, der Wert der Gebäude sinkt, und die notwendigen CO2-reduktionen werden nicht erreicht – obwohl Röthenbach die Klimanotlage erklärt hat. Gleichzeitig braucht eine älter werdende Bevölkerung mehr Barrierefreiheit und eine besserer Ausstattung.
Zu viele Jahre wurde hier zu wenig investiert – das müssen wir jetzt konsequent nachholen.
Wohnungssanierungen müssen deshalb in den kommenden Jahren oberste Priorität haben. Erste Schritte wurden begonnen, das reicht aber nicht: Mit den aktuellen Strukturen fehlen Personal und finanzielle Ressourcen, um Sanierungen (und geplante Neubauten) in ausreichendem Tempo umzusetzen. Darum sind grundlegende Anpassungen nötig:
• Strukturen verbessern und Handlungsfähigkeit sichern: Gespräche mit den weiteren Anteilseignern.
• Finanzierung klären: aktualisierte Finanzplanung im Wirtschafts- und Finanzausschuss vorlegen.
• Sanierungsfahrplan erstellen: gesamten Sanierungsbedarf nach Dringlichkeit priorisieren.
Unser Schwerpunkt ist klar: bezahlbare Mieten – erreicht vor allem durch niedrige Nebenkosten dank guter energetischer Sanierungen.
Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass unsere Kinder und Jugendlichen sicher, gesund und geborgen aufwachsen können – und dass alle Familien faire Chancen haben.
Für junge Familien geht’s vor allem um drei Dinge: Zeit entlasten, Alltag sicher machen und Begegnung ermöglichen. Deshalb kämpfen wir im Gemeinderat für konkrete Verbesserungen, die den Alltag für Familien spürbar leichter machen:
• Sozial gerechte Hort- und Kitagebühren: Hort, Kitas und Ferienbetreuung müssen für alle Familien be-
zahlbar sein – nicht nur für Besserverdienende.
• Hort, Kitas und Ferienbetreuung müssen heutzutage außreichend Flexibilität für berufstätige Eltern bieten sowie verlässliche Öffnungszeiten und Randzeiten.
• Vorausschauende Planung von Hort- und Kitaplätzen: damit Betreuung verlässlich verfügbar ist, wenn
Familien sie brauchen.
• Transparente Platzvergabe, digitale Anmeldung, klare Kommunikation.
• Treffpunkt für junge Familien: Raum für Austausch, Beratung, Kurse und gemeinsames Miteinander.
Begegnungsorte in den Stadtvierteln mit Grünflächen und Bänken.
• Günstige Familienangebote (z.B. Freibad)
Wir GRÜNE setzen uns für notwendige Veränderungen ein, die das Leben für alle Generationen spürbar verbessern. Dazu gehören unter anderem als kleiner Auszug:
• Belebung des JUZ: mehr Angebote und regelmäßige Öffnungszeiten.
• Wochenend-Angebote für Jugentliche: Freizeit, Sport, Kultur, lokale Livebands
• Spielplätze & Treffpunkte: attraktive Orte für Kinder und Jugentliche zum Draußensein und Begegnen
• Mehr Sitzbänke für Seniorinnen und Senioren: kurze Wege, mehr Pausenmöglichkeiten, mehr Aufenthaltsqualität.
• Garagenhöfe fit für die Zukunft: ein Konzept für Stromanschlüsse (z.B. für E-Mobilität und gemeinschaftliche Lösungen).
Auch beim Neubau des Hallenbads wollen wir, dass es vorangeht: Der Stadtrat hat den Grundsatzbeschluss (seit 2016) einstimmig bekräftigt – die Umsetzung gelingt aber nur gemeinsam. Entscheidend sind dabei die Stadt Röthenbach als Bauherrin, der Schulverband / Geschwister-Scholl-Mittelschule als zentraler Nutzer für den Schulschwimmunterricht, sowie Stadtrat und kreistag für Finanizerung und Freigaben.
Wir GRÜNE setzen uns für ein klimafreundliches beheiztes Schwimmbad ein, um langfristig Unterhaltungskonsten im Griff zu haben.